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So finden wir Ihre Schuldner

Kostenoptimierte Adressrecherche mit hoher Ermittlungsqualität

Die Organisation Creditreform ist eines der größten Inkasso-Unternehmen Deutschlands. Von unseren Mitgliedern und Kunden werden uns pro Jahr über 1,5 Mio. offene Forderungen zum Einzug übergeben. Wir können mit unseren bewährten Inkasso-Strategien das Geld unserer Aufraggeber aber nur beitreiben, wenn wir den Schuldner erreichen. Eine erfolgreiche und kostenoptimierte Adressrecherche ist daher nicht nur ein äußerst wichtiger Teilprozess im Forderungsmanagement, sondern eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Realisierung der uns übergeben Inkasso-Fälle.

Jährlich mehrere Millionen Adressänderungen

In Deutschland ziehen pro Jahr über 10 Prozent der Bevölkerung – das sind mehr als 8 Mio. Menschen – um. Zudem sorgen auch Namensänderungen, Scheidungen und Todesfälle dazu, dass Adressbestände sehr schnell veralten und Menschen unter ihrer angegeben Adresse nicht mehr erreichbar sind.

Wie können Adressbestände aktuell gehalten werden? Wie lässt sich ein optimierter Prozess zur Ermittlung von unbekannt verzogenen Personen gestalten? Es sind Unternehmen aller Größenklassen – vom Handwerker, über Online-Händler bis zu großen Konzernen –, die mit diesen Problemstellungen konfrontiert sind.

Aufgrund der Tatsache, dass Schuldner eine überdurchschnittliche Umzugshäufigkeit aufweisen und in der Regel das Ziel verfolgen an ihrem neuen Wohnort von ihren Gläubigern nicht entdeckt zu werden, sind vor allem Inkasso-Unternehmen von der Herausforderung „Adressermittlung“ betroffen.   

Kaskadische Adressrecherche

Auch bei Inkasso-Unternehmen bestand der Ermittlungsprozess bei unbekannt verzogenen Schuldnern noch vor einigen Jahren oftmals direkt aus einer aktuellen Adressanfrage beim zuständigen Einwohnermeldeamt (EMA). Aufgrund der Höhe der Kosten für solche EMA-Anfragen und den oft sehr langen Rückmeldezeiten von Seiten der Behörden, wird heute bei Inkasso-Unternehmen vielfach ein mehrstufiges Adressermittlungsverfahren durchgeführt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass keine Quelle über alle notwendigen Informationen verfügt und die Rückmeldequoten der verschiednen Quellen stark durch die individuelle Struktur und die regionale Streuung der Forderungen beeinflusst werden. Dies bedeutet, dass entsprechend einer mehrstufigen Reihenermittlung verschiedene interne und externe Quellen hintereinander abgefragt werden müssen. Durch die intensive Nutzung von bereits ermittelten Adressen, der Integration von Umzugs- und Verstorbenendatenbanken sowie weiterer frei zugänglicher Quellen, ist in vielen Fällen eine teure Einwohnermeldamtanfrage entbehrlich. Die Rangfolge der abzufragenden Quellen erfolgt dabei nach einem komplexen Regelwerk, welches auf den spezifischen Erfahrungen der Inkasso-Unternehmen basiert.

Alle erfolgreichen Inkasso-Dienstleister teilen die Auffassung, dass die direkte Integration aussagkräftiger Informationen (z.B. aktuelle Adressen, Bonitätsmerkmale, Zahlungserfahrungen und Score-Werte) in den Inkasso-Prozess einer der zentralen Erfolgsfaktoren im modernen Forderungsmanagement ist. Die Dienstleister die sowohl Auskunftei als auch Inkasso-Unternehmen sind, haben dabei den Vorteil, diese Informationen nicht von Dritten zukaufen zu müssen. Darüber hinaus profitieren sie von der Tatsache, dass die Informationen ohne die Notwendigkeit eines externen Datentransfers oft bereits im gleichen bzw. in verbunden IT-Systemen zur Verfügung stehen. Durch Kostenersparnis und Prozessoptimierung ergeben sich so bedeutende Wettbewerbsvorteile.

Beispielhafte Darstellung eines Identifizierungsprozesses

Die Inkasso-Unternehmen haben den für ihr Geschäft so wichtigen Bereich der Adressrecherche stetig optimiert. Die Methode der kaskadischen Adressermittlung ist eine zeitgemäße und äußerst professionelle Form, um unbekannt verzogene Personen ergebnis- und kostenoptimiert unter hoher Ermittlungsqualität zu recherchieren.

Was möglich ist und möglich wird!

Die Kunden von Inkasso-Unternehmen können vielfach schon heute an den fortschrittlichen Verfahren zur Ermittlung von unbekannt verzogenen Schuldnern – speziell entwickelt für die hohen Anforderungen externer Inkasso-Dienstleister – teilhaben.  

Das Leistungsspektrum von Creditreform in diesem Bereich reicht von der Beratung für optimierte Rechercheprozesse, über das einmalige Bereinigen von Adressbeständen, der Übernahme von Teilen des Rechercheprozesses, d.h. dem zuspielen einzelnen Quellen, bis zur vollständigen Übernahme der kompletten Adressrecherche.

Diese Adressdienstleistungen gehen über bzw. integrieren sich nahtlos in die schon bekannten Angebote zum externen Forderungsmanagement: Mahnservice, Inkasso, gerichtliches Mahnverfahren (GMV*)  und Titelüberwachung.

 

Zum Autor

Florian Schmid, Projektmanager Inkasso beim Verband der Vereine Creditreform e.V.

 

* Mit Inkrafttreten des Rechtsberatungsgesetztes (RDG) am 01. Juli 2008 ist es Inkasso-Unternehmen erstmals erlaubt für ihre Kunden auch das gerichtliche Mahnverfahren (GMV) durchzuführen. Daher sind Anwälte im unstreitigen Verfahren ab diesem Zeitpunkt entbehrlich.



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Ihr Ansprechpartner

Fragen zum Thema beantwortet Ihnen:
Ass. jur. Frank Textor
Projektleiter Inkasso
Verband der Vereine Creditreform e.V.

 inkasso@verband.creditreform.de
 
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